Heinrich-Heine-Institut und Heine Haus Verein e.V.

Heine, Kooperationspartner, Bildunterschrift. Benedikt Kietz: Heine und Mathilde, 1851, Öl/Lwd., Heine-Institut Das Jenisch Haus plant in Zusammenarbeit mit dem Verein Heine-Haus e.V. und dem Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf eine Ausstellung mit dem Titel Salonfähig? Frauen der Heine-Zeit. Die Ausstellung startet im Oktober 2015 in Düsseldorf und wird ab dem 24. April 2016 im Jenisch Haus präsentiert werden.

Im Leben Heinrich Heines spielen die Frauen eine wichtige Rolle. Zunächst die Frauen aus seiner Familie wie Mutter und Cousine, die in seinem Frühwerk Erwähnung finden. Thematisiert werden zudem seine Beziehungen zu Augustine Crescence Mirat, seiner Ehefrau Mathilde und zu Elise Krinitz, genannt „Mouche“. Relevant im Leben Heines sind aber vor allem die Schriftstellerinnen, mit denen der Dichter regen Austausch pflegt: Rahel Varnhagen, Germaine de Stael, George Sand, Fanny Lewald, Ida Hahn-Hahn, Elise von Hohenhausen – Frauen, die ihr Leben selbstbestimmt gestalten und gesellschaftliche Leistungen in der „Heine“-Zeit vollbrachten. In einem weiteren Kapitel soll es um die Verehrerinnen von Heines Dichtkunst gehen. Bekannt ist hier vor allem Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, die sich selbst in der Dichtkunst nach dem Vorbild Heines versuchte.


Abbildung: Benedikt Kietz, “Heine und Mathilde”, 1851, Öl/Lwd., Heine-Institut